Jazz-Bahrenberg
Jazz Poster und Kunstwerke
Poster aus dem Nachlass des legendären Konzertveranstalters Ralf Schulte-Bahrenberg
Designer und Künstler - Günther Kieser
Der Nachlass von
Ralf Schulte-Bahrenberg
Ikonische Festivalplakate, unveröffentlichte Fotografien und originales Promotion-Material — direkt aus dem Bestand des Gründers der Berliner Jazztage.
Diese Sammlung erzählt die Geschichte einer lebendigen Konzert- und Festivalkultur. Jedes Objekt ist ein Zeitzeuge der jahrzehntelangen Arbeit von Ralf Schulte-Bahrenberg. Ein Kernstück der Kollektion bildet die enge gestalterische Symbiose mit dem weltberühmten Grafiker Günther Kieser: Viele der hier angebotenen Plakate sind Originaldrucke aus der jeweiligen Veranstaltungszeit, oft im beeindruckenden Großformat (A0/A1).

Was den Nachlass auszeichnet:Original-Festivalplakate & limitierte Drucke: Erstausgaben und seltene Formate, die die visuelle Identität des Jazz geprägt haben.Exklusive Einblicke: Authentisches Foto-Material von Live-Auftritten sowie offizielle Management-Fotografien, die Künstlern und deren Teams ursprünglich zur Promotion zugesandt wurden.Archiv-Schätze: Originale Schallplatten, Presse-Material und historische Dokumente der Konzertgeschichte.Lückenlose Provenienz: Alle Stücke stammen unmittelbar aus dem persönlichen Besitz des Festivalgründers.

Ein Mehrwert für Sammler und ProfisFür Sammler bieten diese Objekte einen hohen emotionalen und ästhetischen Wert sowie die Sicherheit einer erstklassigen Herkunft. Für Händler, Galerien und Auktionshäuser eröffnen sich zudem attraktive wirtschaftliche Chancen: Bei der Abnahme größerer Konvolute gewähren wir signifikante Preisnachlässe. Dies ermöglicht professionellen Wiederverkäufern überdurchschnittliche Margen bei der Vermarktung dieser historisch bedeutsamen Kunstwerke.Wir laden Sie ein, Teil dieser Geschichte zu werden. Ob Sie ein einzelnes Sammlerstück suchen oder eine Kollektion für den Handel zusammenstellen möchten – wir bieten Ihnen volle Transparenz und eine professionelle Abwicklung.
Poster-Auswahl:
Der Nachlass von Ralf Schulte-Bahrenberg
Verfügbare Original-Poster aus privatem Besitz von Ralf Schulte-Bahrenberg.
Design von Günther Kieser.
Alle Druck sind original aus dem jeweiligen Erscheinungsjahr.Schauen Sie sich in Ruhe die Kunstwerke an:
Essener Jazztage 1960
A0-FormatDieses Plakat stammt aus dem persönlichen Bestand von Ralf Schulte‑Bahrenberg, einem der frühen Protagonisten der deutschen Jazzszene. Die Essener Jazztage der frühen 1960er Jahre gehörten zu den ersten Großereignissen nach dem Krieg; wenige Jahre später (1964) half Schulte‑Bahrenberg bei der Gründung der Berliner Jazztage, die sich schnell zu einem der wichtigsten Festivals Europas entwickelten. Provenienz und Zustand dieses Drucks machen ihn besonders interessant für Sammler und Fachhändler.Provenienz: Original aus dem persönlichen Bestand Schulte‑Bahrenbergs; ergänzende Materialien aus dem Nachlass (Fotografien, Promotion‑Material, Tonträger) sind verfügbar und können auf Anfrage eingesehen werden.Bei Interesse an weiteren Informationen, dem Plakat selbst, hochauflösenden Fotos oder der Bestandsliste kontaktieren Sie uns bitte direkt über die Kontaktseite.


Berliner Jazztage 1964
A0-FormatDieses seltene Originalplakat dokumentiert die Geburtsstunde eines der prägendsten Festivals der europäischen Jazzgeschichte. Es ist ein herausragendes Zeugnis der jahrzehntelangen gestalterischen Symbiose zwischen dem Veranstalter Ralf Schulte-Bahrenberg und dem legendären Grafikdesigner Günther Kieser.Kiesers Entwurf für das Jahr 1964 besticht durch eine wegweisende typografische Lösung und eine kraftvolle Fotocollage, die die programmatische Modernität der frühen Jazztage perfekt visualisiert. Als Teil des persönlichen Nachlasses von Schulte-Bahrenberg bietet dieses Blatt eine lückenlose und prestigeträchtige Provenienz.Für Sammler stellt dieses Plakat ein museales Kunstwerk von hohem kulturhistorischem Wert dar. Händlern und Auktionshäusern bietet die direkte Herkunft aus dem Archiv des Festivalgründers eine erstklassige Vermarktungsgrundlage – insbesondere bei der Abnahme von Konvoluten eröffnen sich hier exzellente Margen durch attraktive Staffelpreise.Gern senden wir Ihnen hochauflösende Detailfotos, Zustandsberichte sowie eine vollständige Bestandsliste zu. Ergänzende Archivstücke wie Originalfotografien der auftretenden Künstler oder historisches Promotion-Material sind ebenfalls verfügbar.
Berliner Jazztage 1965
A0-FormatBerliner Jazztage 1965 – Meilenstein der europäischen JazzgeschichteEin grafisches und musikalisches Meisterwerk: Dieses originale Konzertplakat zu den Berliner Jazztagen 1965 vereint die op-art-inspirierten Entwürfe des legendären Grafikdesigners Günther Kieser mit einem der bedeutendsten Jazz-Line-ups der 1960er-Jahre (u. a. Bill Evans, Ornette Coleman, Sonny Rollins, Gerry Mulligan).Veranstaltet im Auftrag der Berliner Festwochen von Ralf Schulze-Bahrenberg und kuratiert von Jazz-Pionier Joachim-Ernst Berendt. Ein echtes Zeitdokument der westdeutschen Nachkriegs-Kultur- und Designgeschichte.



Berliner Jazztage 1967
A1-FormatDas Jahr 1967 war ein kultureller Wendepunkt, und dieses herausragende Originalplakat fängt den psychedelischen Zeitgeist visuell wie inhaltlich perfekt ein. Unter dem visionären Motto „Jazz meets the World“ öffnete der künstlerische Leiter Joachim-Ernst Berendt das Festival radikal für globale Einflüsse – ein historischer Meilenstein, lange bevor der Begriff „Weltmusik“ überhaupt populär wurde. Neben den Übervätern des modernen Jazz wie dem Miles Davis Quintet und dem Thelonious Monk Orchestra brachte das Festival indische Tabla-Spieler, indonesische All Stars und Flamenco-Gitarristen auf die Bühne der Berliner Philharmonie. Die leuchtenden, hypnotischen Farbkreise des Plakats sind ein fulminantes Stück Pop-Art und spiegeln die vibrierende, grenzensprengende Aufbruchstimmung der späten 60er Jahre wider.

Berliner Jazztage 1968
A1-FormatDas Jahr 1968 stand weltweit im Zeichen des gesellschaftlichen Umbruchs und des Protests gegen den Vietnamkrieg – eine gesellschaftliche Eruption, die sich im ikonischen Design dieses Plakats unmissverständlich widerspiegelt. Die fotomontierte weiße Friedenstaube über dem Porträt eines Jazzmusikers, gekoppelt mit dem prägnanten Slogan „JAZZ! NOT WAR“, machte das Plakat von Günther Kieser augenblicklich zu einem der kraftvollsten Antikriegs-Statements der europäischen Plakatkunst. Musikalisch spiegelte das Festival den Geist der Revolte wider: Neben Legenden wie Dizzy Gillespie, Count Basie und Muddy Waters feierten hier die Pioniere des europäischen Free Jazz (u. a. Peter Brötzmann, Manfred Schoof, Wolfgang Dauner) den Aufstand gegen musikalische Konventionen.



Berliner Jazztage 1973
A0-FormatDieses atemberaubende Fotomotiv von Günther Kieser zählt zu den empathischsten und ausdrucksstärksten Arbeiten der deutschen Plakatgeschichte. Die ineinander verschränkten Hände unterschiedlichster Hautfarben symbolisieren auf berührende Weise die universelle Sprache des Jazz als verbindendes Element zwischen Kulturen, Geschlechtern und Generationen. Im Jahr 1973 spiegelte dieses Motiv den Wandel des Festivals wider: Jazz löste sich von starren Genregrenzen und verschmolz zunehmend mit Rock, Funk und zeitgenössischer Avantgarde. Die meisterhafte Fotokomposition verzichtet auf laute Typografie und lässt das kraftvolle, humanistische Bildmotiv für sich selbst sprechen.

Music Fair in the garden 1978
A0- und A1-FormatEin Gesicht aus Blüten, Blättern und Kieseln: Mit diesem Motiv knüpft Günther Kieser an die Tradition Arcimboldos an. Seine „imaginären Köpfe“ zählen zu den Ikonen der deutschen Plakatkunst. Ein surreales Antlitz aus leuchtend roten und orangefarbenen Blüten wächst aus üppigem Grün und verbindet Natur und Improvisation zu einem Bild. Das Plakat warb für die Konzertreihe von Ralf Schulte-Bahrenberg im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Mies-van-der-Rohe-Bau, in dem seit der Eröffnung 1968 Jazz zwischen den Skulpturen erklang. Die Saison 1978 bildete den Schlusspunkt dieser legendären Tradition. Heute befindet sich das Motiv in der Sammlung der Fine Arts Museums of San Francisco. Dank des größeren Bestands eignet es sich auch hervorragend zur Ausstattung von Hotels, Restaurants, Praxen und Büros.Provenienz: Original aus dem persönlichen Bestand des Veranstalters Ralf Schulte-Bahrenberg.



Berliner Jazztage 1978
A0- und A1-FormateEin faszinierendes und optisch extrem kühnes Schlüsselwerk von Günther Kieser: Für die Berliner Jazztage 1978 fängt das Motiv die historische Erweiterung des Festivals um den Schwerpunkt „Africa Music“ auf einzigartige Weise ein. Die fotorealistische Synthese aus einer afrikanischen Maske und einer menschlichen Hand mit Mikrofon schlägt die Brücke von den afrikanischen Wurzeln zur modernen Bühnenkunst.Besondere Provenienz-Anekdote: Der Veranstalter Ralf Schulze-Bahrenberg war privat ein passionierter Kenner und Sammler afrikanischer Masken. Diese persönliche Leidenschaft spiegelt sich nicht nur im wegweisenden Festivalprogramm von 1978 wider, sondern inspirierte höchstwahrscheinlich auch Günther Kieser zu dieser legendären Motivwahl.Unter der Organisation von Schulze-Bahrenberg und der künstlerischen Leitung von George Gruntz wurde das Festival 1978 zu einem epochemachenden Ereignis – unvergessen durch die historischen Auftritte von Afrobeat-Pionier Fela Anikulapo Kuti (zusammen mit Ginger Baker), Miriam Makeba und Dollar Brand, an der Seite von Jazz-Größen wie Pat Metheny und John Scofield.

Berliner Jazztage 1979
A0-FormatEin Plakat, das seiner Zeit voraus war: Günther Kieser löst eine fotografisch inszenierte, perforierte Oberfläche in glühendem Rot und Orange vor tiefschwarzem Grund in ein Raster aus Punkten und Waben auf. Was 1979 analog entstand, wirkt heute wie eine Vorwegnahme digitaler Pixel-Ästhetik. Jazz wird hier als Rhythmus und Schwingung sichtbar, und das Blatt funktioniert auch als eigenständiges Kunstwerk im modernen Raum. Unter der Organisation von Ralf Schulte-Bahrenberg und der künstlerischen Leitung von George Gruntz versammelte das Festival in der Philharmonie Größen wie Art Blakey, Jaco Pastorius, Chick Corea mit Gary Burton, Jan Garbarek, Anthony Braxton und die Carla Bley Band. Hinzu kamen eine Hommage an den kurz zuvor verstorbenen Charles Mingus und eine Band aus der DDR im geteilten Berlin.Provenienz: Original aus dem persönlichen Bestand von Ralf Schulte-Bahrenberg, der auf dem Plakat selbst als Organisator genannt ist.


Berliner Jazztage 1990


A1-FormatEin zutiefst bewegendes Zeitdokument des Wendejahres 1990: Unter dem Titel „JAZZ LIFE – innerdeutsche Begegnungen“ organisierte Ralf Schulze-Bahrenberg im November 1990 eine historische Konzertreihe in Leipzig, Dresden, Erfurt, Rostock und Potsdam. Günther Kieser schuf hierfür ein poetisches Meisterwerk des Surrealismus: Aus einer geballten, kraftvollen Hand erwachsen blühende Pflanzentriebe – ein Sinnbild für Leben, kreative Entfaltung und das Zusammenwachsen nach dem Fall der Berliner Mauer. Musikalisch führte die Tournee prägende Ost- und West-Größen (darunter Albert Mangelsdorff, Manfred Schoof, Ernst-Ludwig Petrowsky und Alexander von Schlippenbach) in den neuen Bundesländern zusammen.Zu dieser historischen Konzertreihe sind außerdem noch originale Eintrittskarten für die jeweiligen Veranstaltungsorte erhalten. Diese zeitgenössischen Dokumente können zusammen mit dem Plakat erworben werden und bieten Sammlern die Möglichkeit, die Erinnerung an die einzelnen Konzerte und ihre Veranstaltungsorte besonders authentisch zu bewahren.

Berliner Löwe – Günther Kieser
A1-Format · EinzelstückEin Plakat von zeitloser Strenge: In kontrastreichem Schwarz-Weiß füllt die fotografische Nahaufnahme eines Saxophons mit Klappen, Polstern und Schallbecher das Blatt fast vollständig aus. Nur ein schlichtes Textfeld mit dem leuchtend roten Namenszug setzt einen Akzent. Die reduzierte Komposition wirkt eher wie eine Fotoarbeit der Neuen Sachlichkeit als wie ein Konzertplakat. Angekündigt wird das Konzert des Horace Silver Quintetts am 30. Oktober 1968 im Kölner Gürzenich. Horace Silver war Mitbegründer der Jazz Messengers, einer der Väter des Hard Bop und Schöpfer von Klassikern wie „Song for My Father“. Das Blatt dokumentiert, dass Ralf Schulte-Bahrenberg neben seinen Festivals auch Konzerte internationaler Jazzgrößen in ganz Deutschland veranstaltete. Im Nachlass ist nur ein einziges Exemplar erhalten.Provenienz: Original aus dem persönlichen Bestand von Ralf Schulte-Bahrenberg, der auf dem Plakat als Veranstalter genannt ist.


Berliner Löwe – Günther Kieser
A0-Format · Limitierte AuflageAbseits der Jazzreihe zeigt dieses Blatt Günther Kieser als das, was er im Kern war: ein bildender Künstler. Ein geflügelter Löwe in Gold, Bronze und tiefem Rot steigt brüllend auf und scheint förmlich aus einer aufbrechenden weißen Wand hervorzutreten. Das Motiv wirkt wie ein Relief und ist typisch für Kiesers Arbeitsweise, Bildideen als plastische Objekte zu bauen und fotografisch in Szene zu setzen. Kieser zählt zu den bedeutendsten deutschen Plakatkünstlern der Nachkriegszeit: Seine Arbeiten waren auf der documenta III vertreten, im MoMA zu sehen und wurden 2017 im Berliner Bröhan-Museum mit einer Retrospektive gewürdigt. Als limitierte, nummerierte Auflage ist der „Berliner Löwe“ kein Gebrauchsplakat, sondern ein eigenständiges Sammlerobjekt mit starker Raumwirkung.Provenienz: Aus dem persönlichen Bestand von Ralf Schulte-Bahrenberg, der über Jahrzehnte eng mit Kieser zusammenarbeitete.

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Poster & Preise
Der gesamte Nachlass wird, von der Erbin von Ralf Schulte-Bahrenberg, innerhalb eines Privatverkaufs angeboten.Beim Kauf von größeren Kontingenten sind hohe Rabatte verfügbar - dies können Sie den vorangehenden Listen entnehmen.Sie sind willkommen Kontakt aufzunehmen und ernsthafte Angebote zu unterbreiten.
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